| Einsatzstichwort: |
TH2Y_Schiene/Luft |
| Einsatzort: | Grimma OT Bahren |
| Einsatzdauer: |
ca. drei Tage |
| Fahrzeuge: |
FF Hohnstädt: HLF 10, ELW-Drohne, Boot FF Grimma: HLF 20, DLK 23/12, ELW, MTW, MZF, Kdow, Boot FF Nerchau: LF 10, TLF 4000, MTW, Boot FF Döben: TSF-W, Boot FF Altenbach: ELW 1, Drohne FF Pegau: RW Sachsen, FwA-Ölsperre FF Brandis: RW Sachsen FF Bennewitz: MTW, HLF 20, FwA-RTB, GW-L 1 FF Zwenkau: GW-L 1 FF Kössern: MTW, FwA-Boot FF Schönbach: MTW, FwA-Boot FF Wurzen: ELW 1, HLF 20, FwA-Boot FF Erlbach: CBRN ErKkW FTZ LK-L: GW-L 1, MZF Fachberater ABC: KdoW Fachbedienster ABKR: KdoW Stellv. Kreisbrandmeister (GRM): KdoW |
| sonstiges: |
BRH Rettungshundestaffel, Feldjäger BW, FSO BW, RTH SAR 87, Kriminalpolizei PD Leipzig, Wasserschutzpolizei PD Leipzig, PD Leipzig, Oberbürgermeister Grimma, Innenmenister Sachsen, Bundesverteidigungsmenister, Polizeipräsident Sachsen, Inspekteur der Luftwaffe, LufABw, |
| Presse: RBB 24, LVZ, Tagesschau, MZ, MDR, RTL | |
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Bericht: Gegen Mittag des 29.07.2025 wurden die Einsatzkräfte der Stadt Grimma mit dem Verdacht alarmiert, dass sich Flugzeugteile in der Mulde bei Bahren befinden könnten. Gerade erst von einem Verkehrsunfall freigemeldete Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Grimma und Hohnstädt erreichten die vermeintliche Einsatzstelle bereits nach kurzer Zeit. Gemeinsam mit der Drohne aus Altenbach sowie weiteren Einheiten von Polizei und Feuerwehr wurde das Gebiet großflächig erkundet. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um das Wrack eines Hubschraubers handelte, das etwa 400 Meter flussabwärts der Brücke zwischen Golzern und Bahren am Ufer der Mulde lag. Umgehend wurden Einsatzkräfte durch unwegsames Gelände zu der Fundstelle entsandt. Kurze Zeit später wurde der Hubschrauber als ein Luftfahrzeug der Bundeswehr identifiziert. Dies führte zu einem umfangreichen Einsatz von Bundeswehrkräften, darunter Feldjäger und die Bundeswehrfeuerwehr. Trotz des erheblichen Einsatzes von Kräften und Mitteln kam für zwei Crewmitglieder des Hubschraubers jede Hilfe zu spät. Sie konnten nur noch tot aus der im Fluss liegenden Kabine geborgen werden. Aus dem zerstörten Helikopter traten zudem große Mengen an Betriebsstoffen aus. Um deren Weiterverbreitung zu verhindern, setzten die Feuerwehren aus der Region, unter anderem aus Wurzen und Pegau, Ölsperren auf der Mulde. Das dritte Crewmitglied galt am Dienstag zunächst als vermisst. Eine weitreichende Suchaktion wurde eingeleitet, die am Donnerstag leider ebenfalls traurige Gewissheit brachte. Während des gesamten Einsatzes wurden die Feuerwehren maßgeblich durch das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Rettungshundestaffel sowie durch die Bundeswehr unterstützt. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden noch am Tag des Unglücks aufgenommen. |
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29.07.2025, TH2Y:Schiene/Luft, Hubschrauberabsturz, Grimma OT Bahren
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| Florian Knochenmuß
