Morgen findet im Landkreis Leipzig eine groß angelegte Katastrophenschutzübung zum Thema „Massenanfall von Verletzten” (MANV) im Bereich Borna statt. Dabei kann es zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen mit Sonder- und Wegerechten kommen.
An der Übung nehmen verschiedene Akteure der Einsatzzüge der DRK-Kreisverbände Leipziger Land, Muldental und Geithain, mehrere Freiwillige Feuerwehren aus Borna, Eula und Zedtlitz, der Technische Dienst IUK mit dem ELW 2 sowie Einsatzkräfte aus dem Vogtlandkreis teil. Auch hauptamtliche Mitarbeiter der Sana Kliniken Landkreis Leipzig und des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst des Landkreises Leipzig wirken an der Übung mit.
Ziel der Einsatzsimulation ist es, Abläufe unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen bei einem größeren Schadensereignis zu erproben. Geübt werden unter anderem die medizinische Versorgung zahlreicher Betroffener, die Koordination verschiedener Einsatzabschnitte sowie die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Krankenhäusern.
Die reguläre Notfallversorgung und der Krankenhausbetrieb sind während der gesamten Übung uneingeschränkt sichergestellt. Für reale Notfälle stehen jederzeit ausreichend Einsatzkräfte und Rettungsmittel bereit. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. Bei dem Einsatzgeschehen handelt es sich ausschließlich um eine geplante Katastrophenschutzübung.